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Produkte führen Tagebuch, kennen Herstellungsort, Datum, Temperatur, wissen, welche Einzelteile verbaut sind, welche Eigenschaften sie haben und welche davon ein spezifischer Kunde bestellt hat, wie sie gelagert, wohin sie transportiert und wie sie bedient werden sollten. Die Partner im Konsortium der Innovationsallianz SemProM zeigen den Weg zum Internet der Dinge, Ideen, technologische Zukunftsvisionen und Chancen semantischer, digitaler Produktgedächtnisse, die im Rahmen von SemProM entwickelt und vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden.
Der SemProM-Demonstrator besteht aus mehreren unterschiedlichen Demonstrationssystemen und bietet dem Besucher anhand eines individuell konfigurierten Beispielprodukts die Möglichkeit, dessen Lebenszyklus beginnend bei der Produktion über verschiedene logistische Stationen bis hin zur Verwendung beim Endverbraucher durch direkte Interaktion mit dem Digitalen Produktgedächtnis zu bestimmen und nachzuvollziehen. Gezeigt wird ein Open Loop-Prozess, dessen Grundlage eine unternehmensübergreifende Kommunikation basierend auf Digitalen Produktgedächtnissen darstellt. Als konkrete Beispiele dienen die digitalen Gedächtnisse der in den verschiedenen Schritten der SemProM-Fertigungskette hergestellten Produkte und verschiedene reale Produkte. Vergleichbar einem „Informationskiosk“ ermöglicht ein „Gedächtnisbrowser“ das Abrufen und Durchmustern der jeweiligen Gedächtnisinhalte.
Technische Grundlage bilden stark miniaturisierte eingebettete Elemente, RFID-Technologie, instrumentierte Umgebungen und intelligente Sensornetze, die die Erfassung und Auswertung produktbezogener Beobachtungen auf der Ebene einzelner Gegenstände unterstützen. Der Informationsfluss basiert auf semantischen Technologien, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) und multimodaler Interaktion.
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